LOGIN

Neuer Tag, neue Wanderung. Und diesesmal wieder ins Hochgebirge zum Wöllaner Nock. Wir fuhren nach Oberwöllan ganz furchtlos, obwohl wir uns in der Gegend letztes Jahr ziemlich verlaufen hatten. Aber zum Gipfel hinauf gibt es nur einen Weg, dachten wir. Es war einmal steil, dann wieder flach und recht angenehm zu wandern. Wegweiser gab es wieder keine. Außerdem hofften wir vergebens auf geöffnete Hütten und wir hatten nur einen halben Liter Saft dabei. Oberhalb der Baumgrenze endete plötzlich unser Wanderweg und wir quälten uns extrem steile Almwiesen hinauf zum Grat zwischen dem Vorderen und dem Wöllaner Nock. Hatten wir bislang zweieinhalb Stunden keine Menschenseele getroffen, ging's dort oben zu wie vor dem Einkaufszentrum. Wie wir erfuhren, gab es eine Seilbahn in der Nähe.

Ich hatte das ja noch im Gedächtnis: Der Weg zum Schwarzsee ist am Anfang und in der Mitte und am Ende wirklich steil. Das geht schon in die Beine. Wir sind früh los und das Wetter war eher durchwachsen, aber mit der richtigen Ausrüstung kein Problem. Unser Ziel war bei Ankunft komplett in Wolken gehüllt und man konnte nur ein paar Meter weit sehen. Beim Abstieg hat sich aber dann immer öfters die Sonne gezeigt.

So, Urlaub. Heute bin ich schon um fünf Uhr aufgestanden mit der Hoffnung auf einen schönen Sonnenaufgang. Alles was ich bekam war Nebel. Aber Drohne sei Dank, konnte ich einen Blick über die Schleier werfen. Es war halt noch ein bisschen düster und so gibt's kaum Farben.

Am Freitag ging's ab nach Wagrain für ein Wander- und Wellnesswochenende. Es war fantastisch. Ich war schon beim einchecken vom Hotel, dem Hotel Edelweiss Wagrain, super beeindruckt. Total modern, aber doch mit viel Holz und der Gegend angepasst. Genau so wie ich es mag. Das Zimmer war auch top. Ich würde das eins zu eins für zuhause übernehmen! Aber lange haben wir uns dort vorerst nicht aufgehalten. Wir wollten auf jeden Fall eine kleine Wanderung machen. Die Dame an der Reception war super freundlich und hat uns ein paar Tipps gegeben. Natürlich per Du, wie das in Salzburg so ist. Der Dialekt hat mit sorfort an meine Heimat Saalfelden erinnert, aber in Wagrain wurde ich als Kärntner erkannt. Es ist lange her.

Schön langsam habe ich alle flugfähigen Orte in unserer Gegend besucht. Aber es findet sich immer wieder etwas. Ich war schon vor ein paar Tagen beim Draukraftwerk, jedoch konnte ich nicht hinuter zum Fluss, weil da Angler anwesend waren. Also fuhr ein paar hundert Meter weiter und ließ die Drohne hinter einem Maisfeld starten. Heute war ich wieder da und ungestört. Das Video beinhaltet das Material von den zwei Tagen.

Heute fand wieder Ironman statt und der ganze Ort war für den Verkehr gesperrt. An der Rosegger Straße haben sich viele Schaulustige eingefunden um anzufeuern. So wie ich mit der Drohne, wollte aber wegen der vielen Leute nicht fliegen. Also radelte ich zu Schottergrube, wo ich ungestört war.

Wer ist online?

Aktuell sind 28 Gäste und keine Mitglieder online

Links