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Die letzten Tage hatten wir wirklich eiskaltes Wetter mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in der Nacht und auch am Tag war meistens Dauerfrost. Wenn sich dann die Sonne zeigt, gibt das am Morgen eine wunderbar weiße Landschaft. Auch das langsame Gerinne des Entlastungsarms der Drau ist zugefroren. Ich habe mich getraut über das Eis zur mittleren Insel zu gehen. Ich habe an diesem Morgen drei Stunden an der Drau verbracht und viel Material gesammelt. Ich hatte die 360 Grad Actionkamera, die Alpha und die Drohne dabei.

Heute sind wir ins Bärental zur Stouhütte gefahren um zur Kapelle St. Michael zu wandern. Aufgrund des Schneefalls der letzten Tage war die Bärentalstraße ziemlich eng und wegen der vielen Ausflügler, die uns entgegen kamen, war die Fahrt schon eine Herausforderung. Bei der Stouhütte war der Parkplatz ziemlich voll, aber alle wollten zur Klagenfurter Hütte. Auf unserer Route waren wir alleine unterwegs und konnten die Natur in vollen Zügen genießen.

Nach einer kurzen Silvesternacht haben wir heute einen kleinen Spaziergang durch Velden gemacht. Der viele Schnee macht eine tolle Landschaft und auch der Nebel hat sich heute aufgelöst. Für Lockdown-Zeiten waren sehr viele Leute unterwegs und auch die Lokale bieten Getränke und Speisen zum Mitnehmen.

So viel Schnee hatten wir Jahre nicht! Ich genieße den Weihnachtsurlaub und bin froh, dass ich das Auto nicht viel bewegen muss. Ich bin eigentlich jeden Tag unterwegs um Bilder zu machen aber meistens ist das Wetter trüb. Als heute die Sonne zum Vorschein kam, bin ich mit der Drohne schnell zum Labyrinth gegangen um ein paar Aufnahmen von der Situation von oben zu machen.

An diesem zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir die Skisaison eröffnet. Der Schneefall der letzten Tage hat die Gerlitzen in ein Winterwunderland verwandelt. Wetter und Schnee waren fantastisch, wenn da nicht das mit dem Corona wäre. Zu allem Übel habe ich auch noch den Fotorucksack mitgenommen. Beim ersten Lift musste ich mit dem Mundschutz, der Brille, der Skibrille, den Stöcken und dem Rucksack mühsam herumfummeln, sodass ich die Skistöcke bei der Bergstation deponierte und wieder einmal "ohne" fuhr. Und das hat wegen dem tollen Schnee auch sehr gut geklappt und der Skitag war einfach traumhaft. Bei der letzten Abfahrt habe ich dann die Kamera am Skistock befestigt und eines meiner Lieblingsfotos für dieses Jahr gemacht.

Heute wäre eigentlich Jakob's letzte Führerscheinprüfung gewesen, wenn wir nicht wieder im Lockdown wären. Auf jeden Fall habe ich frei genommen und habe den Tag für eine Wanderung genutzt. Es ging auf den "Matschacher Gupf" bei Feistritz im Rosental. Wir haben seit fast zwei Wochen eine Inversionswetterlage. Das heißt in den Niederungen liegt Nebel, während es auf den Bergen strahlenden Sonnenschein gibt. Ich habe mir den Berg ausgesucht um sicher über den Nebel hinauszukommen. Knapp 1700 Meter sollten da reichen. Ich wollte unbedingt noch so ein "Nebelmeerfoto" machen, bevor sich das Wetter ändert, und es hat geklappt. Und auch die Wanderung war sehr angenehm und die Landschaft wunderschön. Lediglich die letzten 40 Minuten über den "Gipssattel" auf den Gipfel waren echt hart.

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