So vor eineinhalb Jahren habe ich meine Pixellampe an die Wand gehängt. Das Ding sieht ja chic aus aber in letzter Zeit hat es immer mehr Probleme gemacht. Ständig sind LEDs ausgefallen. Der Grund dafür war, dass die Kontaktbeinchen der LEDs extrem korrodierten - sprich rosteten. Ich wollte das Problem in den Griff bekommen, indem ich Trockenmittel (kennt man aus den Elektronikverpackungen) ins Gehäuse steckte, aber der Erfolg war bescheiden. Außerdem stellte ich fest, dass meine Lösung mit Colorduino und Standard-RGB-LEDs nicht mehr state of the art war. Wie schon im Beitrag "The LED Thing" beschrieben, gibt es da diese tollen WS2811 bzw. WS2812b LEDs, die sich in Reihe verlötet, individuell ansprechen lassen. Die kann man als Strang zusammenlöten und muss sich kein kompliziertes Raster basteln.
Als erstes habe ich ein altes Lausprechkabel in 8cm-Schnipsel zerteilt, die Enden abisoliert und verzinnt. Das waren dann fast 200 Stück. Dann wurden die Lötstellen der extrem kleinen LEDs verzinnt: 64 x 6 = 384 Lötpunkte. Und natürlich mussten diese Lötpunkte dann mit den Kabelschnipsel verbunden werden - 384 Mal. Aber ich habe ja Nerven wie Drahtseile und bei entspannter Musik war das alles halb so wild. Als Steuerplatine wurde diesesmal ein "ausgewachsener" Arduino UNO verwendet. Ich musste ein externes Netzteil verwenden, denn mit der USB-Stromversorgung leuchteten zwar die LEDs aber reagierten nicht auf die Steuersoftware, und die ist echt toll! Darüber hinaus lässt sich die Pixellampe recht gut mit der Arduino-Software programmieren.