Was wir schon immer einmal machen wollten, wurde an diesem Wochenende in die Tat umgesetzt: Am Drauradweg von Lienz nach Hause zu radeln. Wir sind um fünf Uhr aufgestanden um den Zug um halb sieben in Velden zu erreichen. Es war nicht zu früh, denn zwei Tassen Kaffee müssen sein. Bei Morgennebel ging's mit den Rädern zum Bahnhof Velden. Die Zugreise nach Lienz war angenehm und kurzweilig obwohl wir Corona Mundschutz tragen mussten. In Lienz suchten wir uns erst einmal ein Frühstückscafe für eine kleine Stärkung. Weil die erste Etappe nach Berg recht kurz gewesen wäre, beschlossen wir den Umweg über den Ulrichsbichl zum Tristacher See zu nehmen. Das war dann schon eine kleine Bergwertung. Außerdem haben wir den Chef vom Parkhotel kennengelernt, der uns gleich auf das Fahrverbot rund um den See aufmerksam machte. Also wurden die Räder geschoben und die Wadel geschont. Vom Tristacher See ging's auf Bundesstraßen über die Ortschaft Lavant zum Drauradweg.

Wir kamen gut voran, aber es wurde schnell extrem heiß, und so kämpften wir uns  bei über 30 Grad zum Hotel nach Berg im Drautal. Eigentlich wollten wir noch zum Pool und zum Wellness, sind aber eingeschlafen. Nach dem Abendessen spazierten wir noch in die Ortschaft Berg und zur Kirche. Berg hat sich zu einem schönen und modernen Fremdenverkehrsort entwickelt. Am nächsten Tag nach dem Frühstuck kämpften wir uns über die Felder nach Greifenburg, wo wir mit den Rädern meine alte Heimat erkundeten. Bei Waissach erreichten wir dann wieder den Radweg. Wir passierten Ortschaft für Ortschaft bis wir Sachsenburg erreichten und dort zu Mittag aßen. Nach der Stärkung ging's weiter nach Spittal, wo wir den Zug nach Villach nahmen um der Hitze zu entgehen und die Strecke etwas abzukürzen. Die Letzte Etappe von Villach nach Rosegg war dann schnell abgeradelt.