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Weil nichts passiert ist möchte ich dieses einschneidende Erlebnis doch hier in mein Online-Tagebuch aufnehmen, vor allem um später darüber lachen zu können: Im Herbst letzten Jahres wurde für mich ein neues Auto fällig, weil der alte Skoda schon vom Rost zerfressen wurde. Ich hab's mir nicht leicht gemacht, aber mich dann für den schwarzen Clio entschieden. Super ausgestattet, wenig Kilometer und total spritzig mit dem Turbo. :-) Außerdem hatten wir schon gute Erfahrungen mit der Marke. Ich war total glücklich und habe das Auto gepflegt. Und jetzt kommts: Mein Urlaub hatte gerade begonnen, ich hatte das Fitness-Center besucht und wollte, warum auch immer, anschließend etwas Zeit in der Stadt vertrödeln.

Und wieder geht's um die Drohne! Ja, das ist momentan mein liebstes Hobby. Heute bin ich über die Felder hinter unserem Haus spaziert und habe die Drohne in einer kleinen Senke steigen lassen. Dort gibt es eigentlich nicht viel zu sehen aber mit der Drohne dann doch. Ich habe sie auf 60 Meter steigen lassen und tolle Fotots gemacht und dann noch ein bisschen zum Spaß herumgeflogen. Ich werde immer sicherer und das Vertrauen in die Technik wächst stetig.

Weil ich noch ein bisschen Restakkuladung hatte, schickte ich die Drohne schnell bei der Kapelle in Frög in die Luft. Ich habe versucht Richtung Kirche zu fliegen, und dabei mittels Kameradrehung das Objekt im "Auge" zu behalten. Es ist ziemlich knifflig eine flüssige Kamerafahrt zu bekommen, aber es war mein erster Versuch. Trotzdem liefert die Drohne dann beim Schneiden durchwegs cooles Material. Jedoch sind bislang all meine Drohnenfilme recht gechillt, mit langsamen Fahrten und Ambient-Musik. Das ist aber im Fernsehen meist auch so, wenn es sich um Landschafts- und Gebäudeaufnahmen handelt. Demnächst möchte ich das "Active-Track-System" mit dem Rad oder dem Auto testen. Außerdem kann die Drohne viele verschiedene voreingestellte Manöver, die es auch zu testen gilt.

Der gestrige Wintereinbruch war gar nicht so schlimm und heute hat sich schon wieder die Sonne gezeigt. Die Temperaturen sind noch gedämpft aber die Sonne wärmt. Bei meiner Latschach-Wanderung habe ich mir eine ziemliche Verkühlung eingefangen und ich war zwei Tage mehr oder weniger außer Gefecht. So habe ich mich heute aufgerafft und bin zur Drau spaziert. Es war das erste Mal, dass ich mit der Drohne übers Wasser geflogen bin. Ich war etwas angespannt, aber es ist alles gut gegangen. Mit der Ausbeute bin ich recht zufrieden.

Gestern bin ich nach Latschach spaziert, denn ich hatte einen Ort im Kopf, den ich von oben mit der Drohne fotografieren wollte. Im Urlaub hat man ja Zeit, und so machte ich mich auf den Weg. Wenn bei uns in Frög der Drauübergang geöffnet wäre, hätte ich mein Ziel in zehn Minuten erreicht. So war ich rund eine Stunde am Weg. Das Wetter war eine Mischung aus unfreundlich und kalt aber ich hatte die Hoffnung auf Sonne, so wie der Wetterbericht das vorhergesat hatte. Als ich mein Ziel erreichte und schon die Drohne aus dem Rucksack geholt hatte kam ein Bauer mit seinem Jauchefass und begann sein Feld zu düngen. Ich musste rasch flüchten, denn es war unerträglich. Deshalb gibt es heute leider keine Luftaufnahmen, aber ich werde im Frühling zurückkehren und dann die Drohne steigen lassen. Zurück in Rosegg hatten wir dann blauen Himmel und ich knipste noch ein paar Fotos vom Schloss und vom Labyrinth. Diesesmal vom Boden aus.

Also wenn ich eines nicht bereue, dann ist's der Kauf der Drohne! Ich habe riesigen Spaß, Fotos und Videos mit ihr zu machen. Heute hab ich sie vor unserem Haus in die Luft geschickt und tolle Bilder gemacht. Ich bin begeistert!

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