LOGIN

Ganz spontan wurden wir von Rosi und Roger in deren Ferienhaus in La Herradura in Spanien eingeladen und haben uns gleich auf die Suche nach einer passenden Flugverbindung gemacht. Von Venedig aus war alles viel zu teuer und so mussten wir eine Verbindung von Wien aus nehmen. Bei uns war seit einer Woche nur Regenwetter und auch am Abreisetag mussten wir bei Regen nach Wien fahren. Für Spanien war aber gutes Wetter vorhergesagt, wenn es auch nicht so sehr heiß sein sollte.

Der Flieger war voll und die dreieinhalb Stunden Flug waren nicht so angenehm. Am Flughafen in Malaga wurden wir von einem Mitarbeiter der Leihwagenfirma abegeholt, der uns zu unserem Citroen C3 brachte. Navi ein und los ging die Fahrt Richtung La Herradura. Nach ein paar Minuten konnten wir auch schon das tiefblaue Mittelmeer sehen. Die Fahrt war kurzweilig und interessant. Etwa um acht Uhr hatten wir das Ferienhaus nach kurzer Suche erreicht. Das Haus ist in die steilen Hügel über dem Ort gebaut. Es war noch richtig hell weil wir schon recht weit westlich waren und die Sonne dort später untergeht. Zum Abendessen besuchten wir ein Fischrestaurant direkt am Meer.

Am zweiten Tag fuhr ich mit Sissi in den Nachbarort zum Einkaufen, um uns mit dem Nötigsten für die Woche zu versorgen. Die Lebensmittel sind günstiger als bei uns! Während am Nachmittag alle zum Pool gingen, zog es mich in die Hügel hinterm Haus, um die Gegend zu erkunden. Ich war zwei - drei Stunden unterwegs und freute mich dann auf den erfrischenden Pool. Zum Abendessen hat Sissi für uns gekocht und danach gab es noch einen Spieleabend mit Blick auf La Herradura.

Nach dem Frühstück am Donnerstag, bin ich mit Sissi zum Meer hinunter gegangen und wir spazierten die ganze Bucht entlang bis zum östlichen Ende. Am Strand habe ich dann meine Drohne gestartet und die wurde sofort von unzähligen Schwalben attakiert. Ich musste sie gleich wieder herunterholen. Wieder zurück im Ferienhaus gab es ein Spätaufsteherfrühstück mit den Kindern. Dann wanderte ich zum westlichen Ende der Bucht wo auf der Anhöhe ein alter Wachturm steht und es einen fantastischen Ausblick gibt. Später fuhr ich mit Sissi und den Kinden mit dem Auto nochmals dorthin. Abends besichtigten wir die Altstadt von La Herradura und nach dem Abendessen gingen wir noch zum Meer um den Sonnenuntergang zu genießen.

Am Freitag fuhren wir nach Granada, um uns die Alhambra anzusehen. Es war keine Wolke am Himmel und die Fahrt war wieder sehr abwechslungsreich. Die Autobahn führte entlang der Sierra Nevada, wo auf den Bergspitzen noch Schnee lag. Dann ging es an Granada vorbei, hinauf zur Alhambra, eine unvorstellbar riesige Burg mit Schloss im Inneren und vielen wunderschönen Gärten. Es waren fast schon alle Parkplätze belegt und sehr viele Touristen unterwegs. Wir besuchten nur den frei zugänglichen Teil der Alhambra und eine Ausstellung klassischer und moderner Kunst. Weil in der Ausstellung fotografieren verboten war, knipste ich nur das Wichtigste. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand. Das Wasser war kristallklar und angenehm kühl. Wir hatten riesigen Spaß mit den Wellen, die am Abend immer heftiger wurden. Zum Abendessen gab's einen kleinen Snack in einer Bar und dann blieben wir noch kurz am Ende der Bucht stehen, um uns vom Meer zu verabschieden.

Samstag war Abreisetag und wir packten unsere sieben Sachen, aufräumen und dann noch zwei Stunden zum Pool. Am Flughafen Malaga hatten wir so unsere Probleme, das richtige Parkhaus zu finden, wo wir das Leihauto zurückgeben konnten. Unser Flug ging um 19:00 Uhr und wir waren erst gegen 23:00 Uhr in Wien. Dann noch auf's Gepäck warten, das Auto holen. Um 4:00 Uhr morgens waren wir dann schließlich zu Hause. Eine anstrengende Sache.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 90 Gäste und keine Mitglieder online

Links